Dhanyabaad, Dave!

Tag 7:

Heute ist der Tag, um „Danke“ zu sagen. Unter anderem diesem wunderbaren Mann.

Dave

Sein Name ist Capt. Dave Peel.

Warum? Unsere Männer sind zu früher Morgenstunde aus dem Bett und an den Flughafen in Kathmandu gekommen. Prepared for a great flight to Lukla – Merino am Hintern und Buff am Hals, den Rucksack gepackt für die Great Khumbu-Tour.

Am Flughafen dann die erste schlechte Nachricht: Der Flughafen Lukla ist gesperrt – wegen schlechtem Wetter und schlechter Sicht. Also warten…auf besseres Wetter, auf den nächsten Flieger, auf neue Informationen. Ich gieße mir eine Tasse Kaffee ein. Es vergehen ein paar Stunden. Das Wetter scheint sich für diesen Tag nicht ändern zu wollen. Der Menschenauflauf am Flughafen wird größer. Die Männer ungeduldig. Sie wollen nach Lukla. Heute.

Habe ich schon erwähnt, dass Lukla der gefährlichste Flughafen der Welt ist? Nein? Die äußerst kurze Landebahn hat zwei natürliche Grenzen: eine Felsschlucht vor der Landebahn und eine Felsfront direkt dahinter. Vielleicht ist es das, was mich nervös macht. Ich finde, eine weitere Nacht im Hotel Moonlight eine denkbare Alternative und beiße von meiner Pausen-Brezel. Nicht für die Männer. Für die geplante erste Etappe mit 4 Stunden Laufzeit wird die Zeit eng. Ich versuche im Büro, nicht unruhig zu wirken.

Die nächste Nachricht aus Nepal: Ein Helicopter-Flug kann Abhilfe schaffen. Sie steigen ein.

Aber nein! Der Hubschrauber ist kaputt und bedarf erst einer Reparatur. „Vielleicht doch ins Hotel…?“, frage ich vorsichtig über den Zwitscher-Funk an. Nein, sie warten auf den nächsten Heli. Der ist – auch kaputt. Selbst das stimmt unsere Männer nicht zum Bleiben. Unentmutigt verharren sie eine weitere Stunde in Gartenstühlen sitzend auf der Landebahn. Sie wirken zuversichtlich und schicken hoffnungsvolle Bilder vom Flughafen. Ich bekomme hektische Flecken.

Zuversicht

Doch Rettung naht: Dave! Er ist Pilot und hat einen Hubschrauber, der geht! Ich bin mir nicht sicher, ob ich erleichtert sein soll. Für kurze Zeit ist der Flughafen auf…! Also nichts wie los! Das Gepäck muss zurück bleiben – zu schwer. Noch während sie in der Luft sind, wird der Flughafen wieder geschlossen. Ich habe Herzrasen. Es folgen bange Minuten der Ungewissheit. Ich starre auf mein Handy. Das Essen brennt rein. Dann endlich die erlösende Nachricht: Alles gut gegangen! Lukla erreicht! Für eine Nacht Unterkunft gefunden. Morgen kann es losgehen, mit der Great Khumbu-Tour. Ich schenke mir einen Schnaps ein.

Gott sei Dank. Und Mr. Dave Peel.

Mehr über Dave…

Ein Kommentar zu „Dhanyabaad, Dave!

  1. Schön dass alles gut gegangen ist seid froh dass sie mit einem Hubschrauber geflogen seid und nicht mit einem Kleinjet da habe ich gestern erst einen Bericht im Fernsehen gesehen über die Landebahn mit der Betonwand nach 520 m sehr interessant was für ein Zufall👍🏻👍🏻

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